Maggus Achatamaladannbambir über die Verleihung des Schwarzen Auges von Khunchom 1009 BF:

Ein herrlicher Morgen in Khunchom und ein herrlicher Tag für meine Karriere, wie ich noch herausfinden sollte. Wie in den Tagen und Wochen zuvor ging ich wieder meinen gewohnten Weg in die Akademie, um die letzten Verbesserungen an den Prevestigatio Arcanae bezueglich der Traktate über die Erkenntnisse der Wettfahrt vorzunehmen und meinen geschätzten Collega Ephersis von den Zinnen nach seinen Fortschritten in Sachen Analyse achazischer Thaumaturgie, die mit einem dem gildenmagischen bindenden Spruch ARCANOVI ähnlichem Cantus belegt wurden, zu befragen. Seine Kompetenz war wie immer unübertroffen und seine Ergebnisse geradezu genial. Sein fachliches Verständnis eröffnete mir während der Studien der letzten Monde des Öfteren einen vormals verschleierten Contextus. Nach einem kurzen Disput bereiteten wir uns auf die bevorstehende Verleihung der Schwarzen Auges vor, bei der in diesem Jahr Ihre Magnifizienz Robak von Punin für seine herausragenden Forschungsergebnisse bei der Freilegung der Thesis des verschollenen REVERSALIS REVIDUM ausgezeichnet werden sollte. Neben der Gildenvorsteherin ließen es sich auch die Magnifizienzen Lygdoron von Maziroc und Lumin von Tuzak, besonders bekannt durch das sehr zu empfehlende "Corpus Mutantis" aus dem ich als Studiosi den PARALYSIS, ARMATRUTZ sowie den ATTRIBUTO entnommen hatte, nicht nehmen, dem geschätzten Metamagier zu gratulieren. Collega von den Zinnen nahm zu meiner Überraschung neben mir Platz und bald trat die ehrenwerte Convocata Prima der Großen Grauen Gilde des Geistes Prishya von Garlischgrötz zu Grangor auf die Bühne um ihre Laudatio zu halten. Sehr grimmiges Auftreten muss man sagen. Dies leitete den nächsten Redner, Robak von Punin passend ein, der sehr bescheiden und zurückhaltend auf seine Ehrung für hesindiale Meisterwerke reagierte. Die Akademieleitung, die jetzt die Bühne zum zweiten Mal betrat, war etwas ausgelassener, als ihre Vorredner. Das äußerst angespannte Verhältnis, dass sich seit Thorwal zwischen seiner Spektabilität und mir aufgebaut hatte, wurde noch zusätzlich durch den offensichtlichen Mangel an Interesse an meinen Collectio logis verstärkt. Denn seit der Audienz bei meiner Rückkehr hatte ich während der vielen Wochen an Evaluation und zeitraubender Forschung in den Archiven nichts mehr gehört, und es schien mir offensichtlich, dass Ihre Spektabilität das Interesse an meinen Ergebnissen verloren hatte. Der nächste Satz der Spektabilität riss mich jedoch aus meinem inneren Groll. „Anlässlich mir jüngst bekannt gewordener extraordinärer Erkenntnisse im Bereich arkaner Forschung unter Investition nicht unwesentlicher Fährnis bitte ich nun voller Stolz einen hier an unserem magnificanten Hause instruierten jungen Adepten auf die Bühne: Adeptus minor Maggus Achatmaladannbambir!“ Nach einem kurzen Moment hatte ich auch realisiert, dass ich gemeint war und bewegte mich in Richtung Pult. Mit schelmischem Grinsen fixierte mich der Akademieleiter:

Adeptus minor Maggus Achatmaladannbambir

hat sich unter größter arkaner wie vitaler Strapaze in majorer Art und Weise um die Erkenntnisse

in puncto arkane Abilitäten des fey'schen Volkes

in puncto Collectio Logis bezüglich des echischen Feindes

und finaler Weise

in puncto Alchimica Arcanae

 und damit auch um das Renommée und das Prestige sowie die Reputation seiner Heimatakademie verdient gemacht.

Fürderhin verleiht das Magische Institut und Lehranstalt vom Ei des Drachen zu Yash'Hualay, wiedererrichtet von Tuleyman ibn Dunchaban zur Erforschung von Magie und Materie

Maggus Achatmaladannbambir

vorzeitig das Privileg, von nun an den Titel des

'Adeptus maior'

der

Großen Grauen Gilde des Geistes

zu führen und überträgt ihm alle damit verbundenen Privilegien und Pflichten.

Ein wahrlich erhebender Moment für mich und meine Forschungen. Endlich hatte sich die lange und anstrengende Arbeit gelohnt! So ging dann die Verleihung in eine kleine Feier über, die ich an diesem Tag auch gerne abhielt, um mich nun in den Nachtstunden noch der Vorbereitung meines morgigen Vortrages zu widmen: „Magica feya - Die elfische Repräsentatio im Wandel der Jahrhunderte“...



Maggus Achatamaladannbambir über die Erlebnisse in "Staub und Sterne":

"Wahrhaftig ich muss es niederschreiben! Ein Drache! Nein! Nicht nur irgendein Drache: ein alter Drache! Nicht irgendein alter Drache, „Teclador“ selbst hat sich aus der Erde erhoben! Nicht auf allen Meeren der Welt könnte man so ein blau finden. Nicht in allen Dschungeln zusammen könnte man eine gewaltigere Kreatur finden. Doch lass mich nun meine Gedanken fassen. Eine derart große Potenzia an astraler Kraft habe ich noch nie erlebt. Ich vermute, dass die Okharim-Scala bereits überschritten wurde, jedoch hat noch eine Aktivierung seitens der Umgebung gefehlt um ein weiteres Desaster der Geschichte hinzufügen zu können. Mögliche Folgen wären unaussprechlich. Nach einigen heftigen Schwüngen, die selbst Raluf zu Boden geworfen hätten, war der Locum wieder etwas entspannter. Vieles muss ich mit meinem Collega und der Spektabilität besprechen und einiges bedarf einer genaueren Untersuchung. Der Adept der Al'Achami, den ich zu Beginn meiner Reise getroffen habe, erweist sich immer mehr als kompetente Hilfe auf dieser Queste. Schade nur, dass er sich wohl kaum der hohen Magica transfomatorica widmen wird (oder sogar kaum kann?). Die Magica controllaria folgt ständig dem gleichen Schema, zwar ist sie im Kampf einigermaßen nützlich mit Canti wie dem Horriphob, allerdings ist und bleibt es stets ein wildes entladen des astralen Pulsus auf den Geist der Opfer. Nicht nur, dass es wohl eine der ermündendsten Nota überhaupt ist, nein, sondern auch dass die Schönheit einer Matrix, eines wohl eingewebten Arcanovi, völlig vernachlässigt wird. Doch ich schweife ab...

Ich hoffe, dass wir bald die Heimreise antreten können und ich meine Forschungen fortführen kann.
Ich hoffe bei so viel praktischer Magie fällt der Leiter der theoretischen Fakultät nicht von seinem viel zu teuren Stuhl. Ich frage mich im Übrigen, wann er das letzte Mal vor die Türe gegangen ist. Aber dazu wird er ja wohl kaum noch Zeit haben, wenn er den ganzen Tag Drohbriefe schreibt. Hach, wie ich mich schon wieder auf die Heimat freue!"

 

 

Maggus Achatmaladannbambir im Gespräch mit Hilbert von Puspereiken auf dem Allaventurischen Konvent in Khunchom 1012 BF:

 

„Natürlich könnte man in den Ausrichtungen karmaler und profaner Art zwischen H'Szinth und Hesinde Parallelen ziehen, sowie es auch bei den anderen gottgleichen Entitäten auf den ersten Blick erscheinen mag.“

„Aber es ist ja wohl einleuchtend, dass die Termina von anderen Völkern übernommen wurden und somit eine Übereinstimmung bei vielen Göttern vorliegt. So ist es nicht schwer zu erraten, warum sich eigenständige Religionen vor Allem und gehäuft in Landen finden lassen, die keinen Zugang zu dieser Kultur hatten.“

„Auch hierbei sollte man die Historica nicht wild durcheinander wirbeln. Auf Grund meiner Geschichtsforschung kann ich im Groben davon ausgehen, dass sich die Religionen um ein Millenium hin oder her gleichzeitig herausgebildet haben. Ihr müsst zugeben, dass bei voller Existenz beider Völker eine so hohe Mutatio nahezu unmöglich ist. Außerdem ist durch den  Einschub Mhanadistans ein direkter Kontakt zwischen Echsen und Menschen des Mittelreichs nur schwer möglich.“

„Dazu müsste ich noch einmal ein paar Notizen hernehmen, um dies zu wiederlegen. Wenn ihr aber mit auf unsere Forschungsreise kommt, können wir dieses Problem noch einmal genauer diskutieren.“

„Über eine solche Teilnahme wäre ich sehr erfreut und im Bezug dessen, werdet Ihr auf jeden Fall noch einmal etwas von mir zu hören bekommen.“

„Ich habe gesehen sogar Prishya von Garlischgrötz zu Grangor ist zu Euch nach vorne getreten. Ich denke, das wird Euch noch länger in Erinnerung bleiben.“

„Ja die ehrenwerte Convocata Prima hat mich zu einem Zweitstudium an ihrem Institut eingeladen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich kein großer Fan von solcherlei Dingen bin. Meiner Meinung nach verschwendet man dabei nur Ressourcen  und Zeit und damit noch mehr Ressourcen. Was interessieren mich noch mehr und noch kompliziertere Canti? Canti sind nur das Mittel zum Zweck und es wird Zeit, dass die Magierschaft das erkennt. Du kannst dich mehrere Jahre mit einem Cantus beschäftigen nur um dann herauszufinden, dass es zwei Dutzend Magier gibt die ihn besser Beherrschen. Ich behaupte nicht, dass es für manche unserer Sorte existentiell ist viele Zauber zu beherrschen, sondern ich sage, dass man, umso weniger Zeit man mit dem Lernen verbringt, desto mehr Zeit hat, nicht aus, sondern mit dem Gelernten neue Dinge herauszufinden. Somit bringt man nicht nur sich sondern auch die ganze Magierschaft und letztendlich auch die ganze Menschheit zu einem Fortschritt, der bei gleichem Denken und Handeln der Gilden und freien Magier zu einem rasanten wissenschaftlichem Fortschreiten führen würde. Im Vergleich zum schneckenhaften Vorankommen, das in heutigen Tagen vorliegt und die Magierschaft zu Recht desavouiert. Für solchen Fortschritt würden in den Forschungszentren der Militärs von ganz Aventurien die Köpfe rollen."

 

Maggus Achatmaladannbambir über die Ereignisse in Ring des Ssssad'Navv:

„Auf einmal bin ich also wieder  wichtig. Wenn ihm das Blut aus dem Hals spritzt kann er einen fähigen Magier ganz gut brauchen. Vielleicht sollte der Erzmagus vor seiner nächsten Hasstirade einmal einen anständigen `Blick aufs Wesen‘ lernen und ihn fachgerecht anwenden. Entschuldigt Eure Magnifizenz, dass ein Objektmagier aus Khunchom leider nur das Boot reparieren,  den Magier entgiften, die Mannschaft auskurieren, einen Überläufer versteinern, das Amulett herzaubern, das Essen entgiften, selber Essen sammeln, einen Dschinn beschwören und Ihnen das Leben retten kann. Nicht zu vergessen, dass ich wohl der Einzige war, der ohne fremde Hilfe lebend wieder aus diesem Dschungel  heraus gekommen wäre.  Ich denke ich muss noch ein paar Nachhilfestunden bei Ihnen nehmen, wie genau man jetzt einen Frosch in einen Dackel und umgekehrt zaubern kann.  Das würde bei… ähm… bei …naja egal man kann sich wenigstens Erzmagus nennen, wenn man das gut genug kann.

Aber er hat herausgefunden, dass man lieber nicht durch das Feld mit den blau-brennendem Gras läuft. Nicht schlecht! Da hat er die Situation genauestens analysiert und erkannt was zu tun ist.

Aber ich bin mir sicher er hatte sehr standfeste Gründe den Namen des mächtigsten Magiers dem ich je begegnen durfte zu verunglimpfen. Er hat in seinem Leben nämlich schon mindestens 2-3 kleine Salamander erschlagen. Ach ja und den Bannbaladin beherrscht er auch wie ein ganz Großer. Naja eher so auf Lezard-Level würde ich vermuten, dass sich seit unserer letzten Queste übrigens auch nicht merklich gehoben hat. Sehr beeindruckend wie er die Luft stinken lässt. Da bleibt mir fast so stark der Atem weg, wie bei mir im Klassenzimmer in dem 8-12 Magiedilettanten sitzen. Auch wenn ich Rakorium in seiner Hassrede sonst nur wenig Gehör schenke, waren doch einige wahre Worte dabei. Was interessieren mich Mutanim oder Kofdramulim? Lezard sollte sich nicht an diesem unreifen Verhalten festklammern, sondern einfach mal etwas über die Magier lernen. Ich würde ihm etwas über Beherrschungsmagie empfehlen.

Ich weiß nicht wie diese glorreiche „Expedition“ jemals irgendetwas vollbracht hat, aber ich denke Hilbert, der alte Musterschüler wird meinen Part mehr als nur kompensieren. Ha!

Die einzigen, die außer mir überhaupt etwas positives beigetragen haben waren Ohm und Reonar, der es mittlerweile nicht nur mit Dyrondrius aufnehmen könnte. Ich glaube die alten Übungskämpfe, die sie früher oft gemacht hatten, wären heute um einiges verbissener. Der Adelssprössling zeigt mir, was man erreichen kann, wenn man an seinen Träumen festhält. Sehr beeindruckend!

Auch wenn ich die raue Seeluft sehr gern habe, hoffe ich, ich komme bald runter von diesem Fischkutter. Dann können alle hier jemand Anderen mit ihrer engstirnigen und verkrampften Weltsicht infizieren und ich kann endlich zurück nach Donnerbach und zu meiner Majarna.

Hoffentlich kommt uns Reonar mal besuchen. Ich sollte ihn einladen. Am Besten jetzt gleich!“

 

 


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