Im Winter des Jahres 1007 BF entbrannte zwischen den Kapitänen Asleif "Foggwulf" Phileasson und Beorn dem Blender ein Streit, der zum Beginn einer ruhmreichen Wettfahrt wurde. Von den heldenhaften Streitern Dyrondrius Ehrwald von Donnerbach, Maggus Achatmaladannbambir, Tanthalas von den Waldelfen, Ansgar Torgason und Fendor Späherkuppe begleitet, zu denen später noch weitere hinzustießen, ging die Reise Phileassons vom Ewigen Eis in die glutheiße Khôm und vom giftigen Dschungel Maraskans zu den sagenhaften Inseln im Nebel, um 12 Propheizungen einer mitreisenden Traviageweihten zu erfüllen.

Was anfänglich wie eine lose Aneinanderreihung von Aufgaben erschien, entpuppte sich mehr und mehr als eine Suche nach der verlorenen Geschichte der Elfen.

Die Resie führte Phileasson und seine Gefährten zu Stätten alter Macht, die von der Größe, aber auch vom Fall des alten Volkes erzählten.

War zu Beginn der Wettfahrt nur Beorn der Blender der Gegner, übernahm im Laufe der Wettfahrt der Namenlose in Gestalt von Pardona Einfluss auf Beorn und seine Mannen, um einen Erfolg Phileassons zu verhindern.

Die Stationen der Wettfahrt waren das Ewige Eis im Firun, wo die Helden auf den Himmelsturm, eine alte Elfenfestung, stießen und über Riva hinab ins Bornland, wo nach längerer Reise ein adliger Schwertgeselle namens Reonar von und zu Falkenstein zu ihnen stieß, der sich der Gruppe anschloss und mit ihnen nach Festum reiste, wo sie in einer Feenglobule auf die Lichtelfe Niamh Goldhaar trafen. Weiter folgten sie der Spur eines alten Artefakts, dem Schwert Selflanatil nach Vallusa und Ysilia, um danach im Perlenmeer und auf Maraskan den Friedhof der Seeschlangen zu entdecken. Im umliegenden Gewässer stellten sich jedoch nicht alle Seeschlangen als tot heraus und so fiel Ansgar Torgason, der blonde Hüne, mit dessen kräftigen Hieben in Zukunft wohl so manche Aufgabe leichter gefallen wäre, einer von diesen Ungeheuern zum Opfer. Dort erfüllten sie eine weitere Prophezeiung begaben sich daraufhin in die Sargasso-See, ein Tangfeld erschaffen von einem Spinnendämon. Mit diesem konfrontiert schaffte es Phileasson, einen magischen elfischen Kelch zu bergen. Er rettete sich an Land , um dann weiter nach Fasar zu reisen.

 

Einer Prophezeiung folgend nahm sich Phileasson, trotz einiger Zweifel in seiner Gefolgschaft, einer Karawane von Bettlern an, welche auf der Suche nach einem besseren Ort zum Leben durch die Wüste Khôm reisen wollte. Dort ließ der Zweite der Kameraden sein Leben. Fendor Späherkuppe starb im Kampf, als er wehrlose Bettler gegen Ferkinas unter Einsatz seines Lebens verteidigte. Die Reise musste jedoch fortgesetzt werden und so entdeckten sie die Ruinen Tie'Shiannas, welche sie durch ein kompliziertes Ritual der Wüstenelfen betreten konnten.

Nach fast einem Monat weiterer Reise kam die Karawane in den Waldbergen an. Dort mussten sie sich den alten echsischen Göttern und ihren Dienern stellen, um einerseits das Leben der ihnen anvertrauten Bettler zu retten, aber auch, um zu den Inseln im Nebel, der letzten Zuflucht der Hochelfen, zu gelangen, wie es die prophezeite Queste ihnen aufgetragen hatte.

Auf den Inseln im Nebel gerieten Phileasson und seine Mannschaft zwischen die Fronten eines Bruderkrieges zweier verfeindeter Elfenfraktionen. Dort treffen sie auch wieder auf Beorn, mit dessen Hilfe sie in den Bruderkrieg eingreifen und den Kessel der Wiedergeburt erlangen können, um letztendlich die nächste Prophezeiung zu erfahren und den Hochkönig der Elfen zu befreien.

Diese führt ihn zurück nach Aventurien und auf die Suche nach Fenvarien. Die Rettung des Hochknigs gelang, trotz einiger Hindernisse.

Nach der Heilung des durch 1000 Jahre Gefangenschaft geistig verwahrlosten Königs, die der Namenlose mit einigen Mitteln zu verhindern versuchte, reiste Fenvarien zu den Inseln hinter dem Nebeln, um dem Bruderkrieg ein Ende zu bereiten. 

 

Phileasson aber fuhr mit seiner Crew im Triumphzug zurück nach Thorwal und durfte fortan den Titel "König der Meere" führen.


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